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ERBRECHT

Unternehmer Testament

Posted on 8. August 2016 by admin
Für Unternehmer/innen: Bei Betriebsvermögen ist rechtzeitige Planung und Vorsorge für den Todesfall besonders wichtig, um das Lebenswerk nach dem Tode lebensfähig zu erhalten und Steuerfallen zu v…
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Nichteheliche Familie

Posted on 8. August 2016 by admin
Nichteheliche Familie: Gesetzliche Erbfolge führt dazu, daß nur die nächsten Verwandten, also die Kinder oder – wenn keine Kinder da sind – die Eltern erben. Daneben erbt u. U. Ihr noch…
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Eheleute mit Kindern

Posted on 8. August 2016 by admin
Eheleute mit Kindern: Die gesetzliche Erfolge führt dazu, daß der längerlebende Ehegatte und die Kinder eine sog. Erbengemeinschaft bilden. Sie sitzen in einem Boot und müssen einen einheitlichen …
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Erbrecht / Testament

Posted on 26. August 2016 by admin
Erbrecht / Testament: Über den Todesfall und die Verteilung Ihres Vermögens machen Sie sich (vielleicht noch keine) Gedanken. Ohne Testament tritt die gesetzliche Erbfolge (§§ 1931 ff. BGB) ein. H…
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UNTERNEHMER TESTAMENT

Für Unternehmer/innen:

Bei Betriebsvermögen ist rechtzeitige Planung und Vorsorge für den Todesfall besonders wichtig, um das Lebenswerk nach dem Tode lebensfähig zu erhalten und Steuerfallen zu vermeiden.

Die gesetzliche Erbfolge führt dazu, daß der Fortbestand des Unternehmens nach dem Tode des Unternehmers oft dadurch gefährdet ist, daß der Betrieb nunmehr den gesetzlichen Erben zur gesamten Hand – mit der Schwierigkeit der einheitlichen Willensbildung – gehört.

Durch den Erbfall kann es zur unerwünschten Aufdeckung stiller Reserven mit entsprechenden ertragsteuerlichen Folgen kommen.

Nach Untersuchungen der EU sind etwa 10 % der Unternehmensinsolvenzen auf eine unfachmännische oder gar nicht existente Regelung der Nachfolge im Unternehmen zurückzuführen. Viele Arbeitsplätze gehen so verloren.

Es muß frühzeitig ein geeigneter Nachfolger gefunden und Vorsorgemaßnahmen für die Abfindung der weichenden Geschwister getroffen werden. Bei einer Gesellschaft müssen im Gesellschaftsvertrag Nachfolgeregelungen getroffen bzw. überprüft werden u.s.w.

Oft empfiehlt sich die Vermögensübertragung bereits zu Lebzeiten aufgrund der erbschaftssteuerlichen Belastung, aber auch aus
weiteren Gründen.

Rechtsanwalt Alexander Heumann

– Fachanwalt für Familienrecht –

NICHTEHELICHE FAMILIE

Gesetzliche Erbfolge führt dazu, daß nur die nächsten Verwandten, also die Kinder oder – wenn keine Kinder da sind – die Eltern
erben. Daneben erbt u. U. Ihr noch nicht geschiedener Ehegatte.

Der/die nichteheliche Lebenspartner/in erbt hingegen nichts. Will man sie/ihn absichern, ist also erforderlich, sie/ihn in einer letztwilligen Verfügung zu bedenken, und/oder in Lebensversicherungsverträgen als begünstigte Person zu benennen.

Der nichteheliche Partner hat überdies die geringsten erbschafts- wie auch schenkungssteuerlichen Freibeträge. Um so größer ist der Gestaltungsbedarf.

Auch auf eine Lebensversicherungssumme muß Erbschaftsteuer gezahlt werden, jedenfalls bei den gebräuchlichen Versicherungsabschlüssen. Für den nichtehelichen Lebenspartner kann dies wegen des sehr niedrigen Freibetrages (nur € 5.000,–) ganz erhebliche finanzielle Belastung bedeuten.

Anders jedoch, wenn der abzusichernde nichteheliche Lebenspartner selber (als Versicherungsnehmer) eine Kapitallebensversicherung abschließt und den Erblasser als versicherte Person benennt. (Die laufenden Beiträge hierfür erhält er vom Erblasser, ohne daß dies nach außen erkennbar wird.) Dann fällt später auf die Lebensversicherungssumme keine Erbschaftssteuer an.

Bei der nichtehelichen Familie: Ist es sinnvoll, gemeinsame Sorgeerklärungen wegen der gemeinsamen, noch minderjährigen Kinder abzugeben ?

Rechtsanwalt Alexander Heumann

– Fachanwalt für Familienrecht –

EHELEUTE MIT KINDERN

Gesetzliche Erbfolge führt dazu, daß nur die nächsten Verwandten, also die Kinder oder – wenn keine Kinder da sind – die Eltern
erben. Daneben erbt u. U. Ihr noch nicht geschiedener Ehegatte.

Der/die nichteheliche Lebenspartner/in erbt hingegen nichts. Will man sie/ihn absichern, ist also erforderlich, sie/ihn in einer letztwilligen Verfügung zu bedenken, und/oder in Lebensversicherungsverträgen als begünstigte Person zu benennen.

Der nichteheliche Partner hat überdies die geringsten erbschafts- wie auch schenkungssteuerlichen Freibeträge. Um so größer ist der Gestaltungsbedarf.

Auch auf eine Lebensversicherungssumme muß Erbschaftsteuer gezahlt werden, jedenfalls bei den gebräuchlichen Versicherungsabschlüssen. Für den nichtehelichen Lebenspartner kann dies wegen des sehr niedrigen Freibetrages (nur € 5.000,–) ganz erhebliche finanzielle Belastung bedeuten.

Anders jedoch, wenn der abzusichernde nichteheliche Lebenspartner selber (als Versicherungsnehmer) eine Kapitallebensversicherung abschließt und den Erblasser als versicherte Person benennt. (Die laufenden Beiträge hierfür erhält er vom Erblasser, ohne daß dies nach außen erkennbar wird.) Dann fällt später auf die Lebensversicherungssumme keine Erbschaftssteuer an.

Bei der nichtehelichen Familie: Ist es sinnvoll, gemeinsame Sorgeerklärungen wegen der gemeinsamen, noch minderjährigen Kinder abzugeben ?

Rechtsanwalt Alexander Heumann

– Fachanwalt für Familienrecht –

ERBRECHT / TESTAMENT

Über den Todesfall und die Verteilung Ihres Vermögens machen Sie sich (vielleicht noch keine) Gedanken.
Ohne Testament tritt die gesetzliche Erbfolge (§§ 1931 ff. BGB) ein.
Haben Sie sich schon einmal gefragt, ob dies in Ihrem Falle / in Ihrer Familie erwünscht und interessengerecht ist ?
Eine individuelle, maßgeschneiderte Lösung ist i.d.R. besser, als das „Prokrustes-Bett“ der gesetzlichen Erbfolge.
Nur der überlebende Ehegatte hat ein gesetzliches Erbrecht, er erbt also auch dann, wenn kein Testament vorhanden ist.
Der/die nichteheliche Partner/in hingegen nicht.

Also: Erfordernis der Testamentserrichtung bei nichtehelichen Partnern.
Möglich sind hier nur Einzeltestamente oder ein notarieller Erbvertrag. Ein gemeinschaftl. Testament nichtehelicher Partner ist nicht vorgesehen und wäre nichtig.

Untersuchungen zufolge sollen nur 25 % aller Bundesbürger ein Testament errichtet haben, eine beträchtliche Anzahl hiervon sind
außerdem formunwirksam.

Die gesetzliche Erbfolge tritt auch dann ein, wenn ein privates Testament formunwirksam, also etwa nicht eigenhändig –
handschriftlich (!) geschrieben wurde.

Was könnte in Ihrem Fall dafür sprechen, ein Testament aufzusetzen oder die beabsichtigte Erbfolge durch schon lebzeitigen
Vermögenstransfer vorwegzunehmen ?

Zu denken sind etwa an nachstehende Risiken unterlassener Gestaltung:

– Zersplitterung von Vermögen durch Teilungsversteigerung bei Auseinandersetzung von Erbengemeinschaften
– Erbschaftsteuer und/oder Prozeßkosten bei Erbenstreitigkeiten zehrt beträchtlichen Anteil des Vermögens auf
– Auslandsvermögen, insb. Immobilien (z.B. Erbschaftsteuersätze in Spanien: bis zu 80 %).
– Pflichtteilsansprüche bzw. fehlende Liquidität des/der Erben, diese zu erfüllen, Folge: Notverkäufe
(Lösung: ehevertragliche Gestaltungen zur Pflichtteilsreduzierung)
– Drohender Sozialhilferegreß (Pflegefallrisiko), wenn das Sozialamt einen Gros der Heimkosten übernehmen muß, und
Schenkungen an die Angehörigen „zu spät“ erfolgten (10-Jahres-Frist (!), gerechnet ab Übergabe).
– Altersbedingte Geschäftsunfähigkeit: Ohne rechtzeitige Errichtung entsprechender Vollmachten kann Betreuung durch
berufsmäßige, gerichtlich bestellte Betreuer oft nicht vermieden werden.

Eine erste Orientierung über Ihre individuelle Situation ermöglichen Ihnen die weiteren Seiten.

Tip für den Gang zum Rechtsanwalt: Verschaffen sie sich schon vor dem ersten Beratungsgespräch einen Überblick über ihr Vermögen. Viele sind erstaunlich wenig hierüber orientiert, da „alles der Steuerberater macht“. Für eine erbrechtliche Beratung ist der Überblick über das Vermögen des Mandanten jedoch unabdingbar. Zum einen kann nur so die erbschaftsteuerliche Bemessungsgrundlage zuverlässig ermittelt werden. Zum anderen ist auch nur so eine vernünftige Empfehlung für eine gerechte Verteilung des Vermögens und vorbereitende Maßnahmen möglich.

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